#Polizeireport aus #Hamburg: DB-Mitarbeiter nach „Flaschenangriff“ am Kopf verletzt

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei wurde ein DB-Sicherheitsdienstmitarbeiter (m. 38) am 23.03.2018 gegen 23.45 Uhr im Bahnhof Bergedorf von einem alkoholisierten Mann (m.25) durch einen Schlag mit einer Bierflasche gegen den Kopf verletzt. Der Geschädigte erlitt eine Kopfplatzwunde und wurde vor Ort von einer Besatzung eines Rettungswagens versorgt.

Zuvor geriet der Beschuldigte beim Einstieg in eine S-Bahn der Linie S 21 im S-Bahnhaltepunkt Nettelnburg in das Visier eingesetzter DB-Kontrolleure. Der Mann ignorierte das Alkoholkonsumverbot in der S-Bahn und trank ein Bier.

Der offensichtlich alkoholisierte Fahrgast konnte zwar eine Fahrkarte vorweisen, war aber nicht bereit den verbotenen Alkoholkonsum einzustellen.

Beim Halt der S-Bahn im Bahnhof Bergedorf reagierte der Beschuldigte äußerst aggressiv und wollte sich gegenüber einem DB-Mitarbeiter nicht ausweisen. Der Bergedorfer stieß den DB-Mitarbeiter gegen die S-Bahn und versetzte dem Geschädigten mit seiner mitgeführten Bierflasche (Glas) einen Schlag gegen den Kopf.

Der Beschuldigte wurde bis zum Eintreffen alarmierter Polizeibeamter vor Ort festgehalten. Bundespolizisten nahmen die Personalien auf und leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Beschuldigten ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 25-Jährige vor Ort entlassen.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. An dem Einsatz waren auch Beamte der Polizei Hamburg beteiligt