Psychiatrie-Tot: Psychisch auffälliger Türke verstirbt nach Widerstand in Hamburg-Heimfeld!

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Psychiatrie-Tot – Tatzeit: 20.08.2018, 09:04 Uhr Tatort: Hamburg-Heimfeld, Krankenhaus, Psychiatrische Abteilung

Gestern Morgen kam es durch eine psychisch auffällige Person (57) in einer Psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses in Harburg zu massiven Widerstandhandlungen im Zuge der beabsichtigten Zuführung zum Gericht. Während der Widerstandshandlungen verlor der Mann das Bewusstsein und verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen des medizinischen Personals am heutigen Nachmittag. Das LKA 41 hat zwischenzeitlich die Sachbearbeitung zur Ermittlung der möglichen Todesursache übernommen.

Der 57-jährige türkische Staatsangehörige sollte am Montagmorgen zwecks Erlass eines Unterbringungsbeschlusses einem Gericht zugeführt werden.

Der Mann war seit dem 19.08.2018 in einer Psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses in Harburg untergebracht. Unmittelbar vor dem Transport ins Gericht schloss er sich auf einer Toilette ein, nachdem er sich offenbar mit mehreren Gegenständen bewaffnet hatte.

Die vom Krankenhauspersonal zur Unterstützung gerufenen Beamten des Polizeikommissariats 46 konnten die Toilettentür öffnen und den Mann unter Einsatz von Pfefferspray zu Boden bringen.

Dort wurde durch das Krankenhauspersonal ein Beruhigungsmittel gespritzt, welches jedoch nicht sofort Wirkung zeigte. Der Mann leistete weiterhin Widerstand und musste fixiert werden, um weitere Angriffe gegen das Krankenhauspersonal und gegen Polizeibeamte abzuwenden.

Plötzlich verlor der Mann das Bewusstsein, woraufhin das Krankenhauspersonal umgehend mit Reanimationsmaßnahmen begann und den Patienten auf die Intensivstation verlegte. Der 57-Jährige verstarb am heutigen Tag.

Die Beamten wurden beim Einsatz verletzt und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

Polizei Hamburg