Rätsel um das Stahlwerk Azowstal (Ukraine) lichtet sich: Kanadischer General von Russen gefangengenommen – noch mehr hohe NATO-Militärs dort?

Von Niki Vogt

Es war irgendwie sehr eigenartig, was man so von dem Stahlwerk Azowstal im von den Russen umzingelten Mariupol hörte. Es hieß zuerst, dass Zivilisten dorthin vor den Russen geflohen seien und diese versuchten, das Stahlwerk zu erobern, aber das gestaltete sich schwierig. Warum? fragte man sich. Wie können ein paar alte Omis, Kinder und Unbewaffnete sich so gekonnt gegen die russische Armee verteidigen? Dann hieß es, naja, es seien ja auch „regionale Bataillone“ darunter.

 

Nun, wenn man ein bisschen recherchiert – und damit meine ich nicht die Tagesschau und den Spiegel, dann lernte man schnell, dass „regionale Bataillone“ das Codewort für bewaffnete, radikale Nationalisten bishin zu Nazitruppen ist. Aber auch das war seltsam. Die gibt es in der Ukraine an allen Ecken und Enden. Warum war das Stahlwerk so unglaublich wichtig, wenn die Stadt doch schon unter russischer Besatzung war und es keine Grausamkeiten gegen die Bevölkerung gab? Warum musste Azowstal mit allen Mitteln und zu jedem Preis gehalten werden?

Wie unglaublich hart um Azowstal gekämpft wurde, kann man hier sehen:

 

Besonders merkwürdig wurde es, als es hieß, Präsident Selenskyj habe die mehrfache Bitte der dort Eingeschlossenen, sich ergeben zu dürfen abgelehnt, obwohl es dort bald weder Nahrung noch Wasser, noch medizinische Versorgung noch Hoffnung gab, lebend dort herauszukommen, ohne zu kapitulieren. Und warum haben die Russen das Stahlwerk dermaßen dicht eingekesselt und ließen sich auf nichts ein? Gleichzeitig sollen westliche Regierungen mit Russland über dieses Stahlwerk und das Geschick der Eingeschlossenen verhandelt haben. Mehrere westliche, hochrangige Politiker setzten sich dafür ein dass die Russen die Belagerung aufgeben.

IRLMAIER
Noch im letzten Jahr schien ein Krieg mit Russland vollkommen unwahrscheinlich und die detaillierten Sehungen Irlmaiers widerlegt. Doch heute sind seine Schauungen so aktuell, wie nie. Auch der Weg zum Krieg, die Vorstufen in Syrien, die Rolle der Chinesen, die Geschehnisse in Deutschland: mit heutigen Augen alles , aber auch alles zutreffend. Und er sagt auch sehr genau voraus, was noch kommen wird.

Da musste etwas ganz besonderes drinnen sein. Die gut informierte Seite „Unser Mitteleuropa“ bringt einen Bericht, der mit dem, was man auf einschlägigen Telegram-Kanälen, die ständig Bilder und Live-Berichte aus der Ukraine senden ziemlich genau übereinstimmt. Es spricht vieles, sehr vieles dafür, dass das Riesenproblem, das in den Katakomben von Azowstal hockt, nicht die bemitleidenswerten Zivilisten und Kinder waren und sind, von denen wir ständig hören. Es hieß dann in verschiedenen Berichten, dass die in den unterirdischen Gängen des Werkes verschanzte Asow-Einheiten – mit Unterstützung westlicher „Spezialisten“ – diese Zivilisten als lebende Schutzschilder missbrauchen, um nicht von der russischen Armee „in Grund und Boden“ gebombt zu werden.

Gerüchten zufolge sollen bis zu 400 Nato-Militärs unter dem Stahlwerk in der Falle sitzen, von denen 50 französische Offiziere sein sollen. Das wollen die Russen herausgefunden haben, als sie die Handygespräche aus dem Stahlwerk abgefangen und abgehört haben und mehrere Sprachen herausgehört haben. Nicht nur Englisch und Französisch, sondern verschiedene Sprachen, sogar Niederländisch.

Die Russen haben aber seit einigen Tagen einen humanitären Korridor geöffnet, über den diese gepeinigten, halb verhungerten Zivilisten herauskönnen und von den Russen freundlich behandelt werden. Das Leben nimmt täglich mehr seinen gewohnten Lauf unter der russischen Besatzung:

 

 

Was bzw. wer sich da wirklich unter dem Stahlwerk verbirgt, kommt bald ans Licht des Tages. Die Russen haben tatsächlich einen hochdekorierten, kanadischen General aus der Menge der herauskommenden Zivilisten gefischt: Trevor John Cadieu. Das berichtet auch die Seite „Unser Mitteleuropa“ folgendes, das ich hier einfach mal in Auszügen wiedergebe.

Der Blogger hier im Video sagt, dass die NATO/der Westen sieben Kampfhubschrauber geschickt habe, um ihn aus der Klemme zu holen. Vier davon seien dabei abgeschossen worden. Und er weist darauf hin, dass ein General, wie Cadieu, ein Geheimnisträger und Kenner militärischer Geheimfakten ist. So jemand könne nicht einfach so „privat“ als Söldner in so einen Einsatz gehen. Und als Söldner ist er – rechtlich gesehen – rechtloses Freiwild. Alles ein bisschen seltsam.

Unser Mitteleuropa:

In den späten Abendstunden des 3. Mai erreichte uns von ungarischer Seite die Nachricht, dass bei den Kämpfen um Azow-Stahl, ein kanadischer General gefangen genommen wurde. So unglaublich diese Meldung auch klingen mag, dabei handelt es sich um General Trevor John Cadieu, den Kommandeur der kanadischen Festlandtruppen. Dies meldete auch die Nachrichtenagentur des ungarischen Friedenskreises.

Brigadegeneral Cadieu diente unter anderem auch als Kommandeur der Task Force Jerusalem und als erster Kommandeur der Task Force Nahost, der kanadischen Armee.

Cadieu wurde von der DPR-Miliz (Miliz der Volksrepublik Donezk), die an der Seite der russischen Armee kämpft, gefangen genommen. Bei dem Versuch aus den Katakomben unter dem Azow-Stahlwerk zu fliehen wurde er gestellt und gefangen genommen. Gestern hatte eine international vereinbarte Evakuierung von Zivilisten aus dem Stahlwerk stattgefunden. Im Zuge dieser könnte der Fluchtversuch des Generals erfolgt sein. Der Hintergrund dieser, vom Westen in unzähligen Besuchen bei Putin (u.a. Österreichs Kanzler Nehammer) erbettelten „Flucht-Korridore“ sollten offenbar weniger den Zivilisten, als vielmehr den dort versteckten hochrangigen westlichen „Söldnern“, dienen.

General Cadier kein „unbeschriebenes Blatt“

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Um es höflich zu formulieren, ist der, nun gefangen genommene kanadische General bei Weitem kein „unbeschriebenes Blatt“. Seine „Erfolgsbilanz“ ist anderer Natur, im Jahr 2021 etwa wurde ihm sexuelle Belästigung vorgeworfen, gleichzeitig sollte er Kommandant der kanadischen Bodentruppen werden, aber wegen des Skandals wurde die Amtseinführung damals abgesagt. Am 5. April 2022 hat er ganz „spontan“ seinen Dienst gekündigt und schloss sich aus höchst fragwürdiger eigener Intention den ausländischen Kämpfern (Söldnern) in der Ukraine, an.

Denken wir mal darüber nach, ob der General unmittelbar nach seiner Entlassung als einfacher Söldner in ein anderes Land gehen würde oder gar könnte? Ein General a.D. beim Regiment Asow, wie plausibel klingt das für einen hochrangigen westlichen Militär?

Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass es auch andere hochrangige ausländische Spezialisten im Asow-Stahl gibt. Warum? Die Antworten ist einfach – für gewöhnliche Zivilisten würde der kollektive Westen keinen Finger krumm machen und schon gar keine Politiker zu Putin entsenden um „Fluchtkorridore“ auszuverhandeln.

Putin weiß seit geraumer Zeit wer sich im Stahl- Werk des ukrainischen Oligarchen verschanzt. Er „pokert“ um den Preis, sollten die gefangen genommenen hochrangigen westlichen Söldner der Weltöffentlichkeit präsentiert werden und der „Kanadier“ ist nur der Anfang, könnten die Verflechtungen des Westens in Selenskyis „Welt-Erpressungsdrama“ zu transparent und vor allem offiziell werden.

„Beweis“ für weitere westliche „Helfer“ im Untergrund des Asow-Stahlwerkes

Aus gut informierten Russland nahen Kreisen heißt es, dass sich noch weitere aktive Nato-Offiziere in den Untergrund-Gängen und Lagern befinden sollten, nicht zuletzt da die westlichen Behörden den Kreml „politisch belagert“ hatten, um Azow-Stahl evakuieren zu können. (…) Erst jüngst hatte dies UN-Generalsekretär Antonio Guterres bei Putin versucht.

Es wird „gemunkelt“ Putin hätte unmissverständlich erklärt, Klarheit darüber bekommen zu wollen, was genau dort vorgehen würde. Am 21. April stoppte Putin die Belagerung von Azow-Stahl und befahl, die Anlage unter Blockade zu stellen, damit „keine Fliege mehr rausfliegen konnte“, so hieß es vom Ort des Geschehens.

Daraufhin wurde das Stahlwerk hermetisch geschlossen und ein Korridor ausschließlich für die dort befindlichen Zivilisten „installiert“, im Zuge dessen nun auch der kanadische General im sprichwörtlichen Sinne „ans Licht kam“.

Nach Angaben von Eduard Basurin, dem Regierungssprecher der Republik Donietsk, könnten sich im Tunnelsystem Dokumente befinden, die den Völkermord an der ukrainischen Armee und die Tötung von Zivilisten seit 2014 beweisen würden. „Es wird erwartet, dass diese Dokumente veröffentlicht werden können und die ganze Welt sehen wird, was sie getan haben“, erklärte Basurin.

 

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Erstveröffentlichung: Schildverlag.de