Sachsen-Anhalt: Noroviren auf dem Vormarsch: Fallzahlen steigen stark!


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Halle  – Bereits 554 Sachsen-Anhalter steckten sich insgesamt seit Mitte Oktober mit dem Norovirus an. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagausgabe) mit Verweis auf Zahlen des Landesamts für Verbraucherschutz. Allein in der vergangenen Woche wurden 130 Fälle verzeichnet – dreimal so viel wie Anfang Oktober, als 42 Infektionen gemeldet wurden. Betroffen sind vor allem das Jerichower Land und der Saalekreis. In letzterem hat es zuletzt eine Kita besonders stark erwischt. In der Woche von Oktober auf November steckten sich dort zwölf Kinder mit Noroviren an, sagte Kreissprecherin Kerstin Küpperbusch der Zeitung. Bei einer Gesamtkapazität von 58 war das fast jedes vierte Kind.

Eine Noroviren-Erkrankung ist äußerst unangenehm: Zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Die Infektion dauert bis zu drei Tage. Noroviren verbreiten sich über Mensch-zu-Mensch-Kontakte, vor allem an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, wie Kitas, Schulen oder Krankenhäusern. Häufiges Händewaschen und -desinfizieren kann die Gefahr einer Infektion verringern. Noroviren treten besonders im Winter auf, weil sie dann stabiler sind und bei vielen das Immunsystem geschwächt ist. Die Krankheit ist für Gesunde nicht gefährlich, für Alte und Kinder kann der Flüssigkeitsverlust aber tödlich werden.


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