Lohr am Main – Paukenschlag im bayerischen „Guantanamo“! In der forensischen Psychiatrie kochen die Emotionen hoch, nachdem eine Therapeutin einen Satz wagte, der bei den Insassen für blankes Entsetzen und Übelkeit sorgt.

Was bitteschön soll an Gittern, schweren Riegeln und Zwangsmedikation gut sein? Diese Frage stellt sich derzeit der Insasse Thomas Krebs, nachdem seine neue Psychologin F. ihm gegenüber eine Behauptung aufstellte, die mancherorts wohl als schlechter Scherz durchgehen würde. Mitten im tristen Klinik-Alltag philosophierte die Expertin plötzlich über die vermeintlichen Sonnenseiten des Maßregelvollzugs. Doch während sie das „Positive“ pries, blieb sie die Antwort schuldig, was genau denn nun so toll am Leben hinter Mauern sein soll.
Für den betroffenen Patienten war dieser verbale Fehltritt offenbar zu viel des Guten. Anstatt sich über die angeblichen Vorzüge der bayerischen Unterbringung zu freuen, reagierte er mit körperlichem Ekel und Fassungslosigkeit. In der Einrichtung, die unter Häftlingen einen knallharten Ruf genießt, herrscht nun helle Aufregung über die fachliche Eignung des Personals. Es stellt sich die brennende Frage, ob die Therapeuten in der Provinz mittlerweile völlig den Kontakt zur Realität verloren haben und fernab jeder Behandlungslogik agieren.
Die Wut sitzt tief in der bayerischen Anstalt, denn von den versprochenen Lichtblicken fehlt im harten Klinik-Dasein jede Spur. Wenn Psychologen anfangen, den Freiheitsentzug schönzureden, ohne handfeste Argumente zu liefern, platzt selbst dem ruhigsten Patienten der Kragen. Während die Verantwortlichen schweigen, fragen sich Beobachter besorgt, ob hier die Aufseher und Betreuer mittlerweile selbst eine Therapie gegen Realitätsverlust benötigen. Im „Guantanamo“ von Lohr brennt die Luft, und der Zorn über die Kuschel-Rhetorik wächst stündlich.
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