Steffenberg: 26-Jähriger lebensgefährlich verletzt – Tatverdächtiger Messerstecher in Psychiatrie!


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Marburg-Biedenkopf (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Marburg sowie der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf

Folgemeldung: 26-Jähriger lebensgefährlich verletzt – Tatverdächtiger in einstweiliger Unterbringung (Bezug: Pressemeldung der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf vom 5. August „26-Jähriger lebensgefährlich verletzt – Dringend Tatverdächtiger flüchtig „)

Marburg/Steffenberg/Soest:

Nach dem Angriff auf einen 26-Jährigen in Steffenberg konnte der 23-jährige deutsche Tatverdächtige im Laufe des Sonntags, 06. August, in einem Krankenhaus in Soest (NRW) festgenommen werden. Der Beschuldigte war dort in den Fokus der Polizei geraten, nachdem er sich im Krankenhaus zur Behandlung mehrerer, eher oberflächlicher Stichverletzungen vorgestellt hatte. Eine Überprüfung des Beschuldigten durch die örtliche Polizei führte dann zur Festnahme aufgrund der bestehenden Personenfahndung. Die Stichverletzungen dürfte sich der Mann im Rahmen der Auseinandersetzung vermutlich selbst zugefügt haben. Wieso sich der Beschuldigte, der im Landkreis Marburg-Biedenkopf wohnt, nach der Tat nach Soest begeben hat, ist Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen nach der Festnahme konnte schließlich auch der zur Fahndung ausgeschriebene Fiat Panda in Soest sichergestellt werden. Die Spurensicherung an dem sichergestellten Auto dauert derzeit an. Die mutmaßlichen Tatwaffe wurde noch nicht gefunden.

Am Montagnachmittag, 07. August, wurde der Beschuldigte dem Haftrichter beim Amtsgericht Marburg vorgeführt. Da dringende Anhaltspunkte für eine beim Beschuldigten vorliegende psychische Störung bestehen, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft seine einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus wegen des dringenden Verdachts eines versuchten Totschlags angeordnet.

Bei der Tat in Steffenberg am 26. August, die im Fahrzeug des Beschuldigten begann und sich anschließend auf der Straße fortsetzte, hatte der Beschuldigte dem Geschädigten nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen mehrere lebensgefährliche Stichverletzungen beigebracht. Nachdem Zeugen auf das Geschehen aufmerksam geworden waren und dem Geschädigten zur Hilfe eilten, floh der Beschuldigte mit dem später sichergestellten Fiat Panda vom Tatort. Der Beschuldigte und der Geschädigte waren sich persönlich bekannt.

Der Geschädigte, der sich weiterhin in stationärer Behandlung befindet, ist inzwischen außer Lebensgefahr, jedoch noch nicht vernehmungsfähig.

Weitere Auskünfte erteilt die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Marburg, Tel. 06421- 290221.


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