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Osnabrück – Tierschutzbund fordert Tierschutzminister in kommender Bundesregierung

Verbandschef Schröder: Zumindest aber Bundesbeauftragten – Bauern fordern Bündelung von Themen

Osnabrück. Der Tierschutz muss nach Auffassung des Deutschen Tierschutzbundes in der kommenden Bundesregierung eine größere Rolle spielen. Verbandspräsident Thomas Schröder sagte im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag): „Deutschland braucht einen Tierschutzminister, zumindest aber einen Tierschutzbeauftragten der Bundesregierung. Das entspricht der gesellschaftlichen Relevanz des Themas.“ Derzeit sei es über mehrere Ressorts verteilt, so Schröder: Das Umweltministerium kümmere sich um den Wolf, das Bildungsressort um Tierversuche und das Agrarministerium um die Haltung von Schweinen, Rindern und Geflügel. „Das Landwirtschaftsministerium ist ein Tiernutzministerium, Tierschutz spielt da keine große Rolle“, kritisierte Schröder.

Auch der Bauernverband hat sich für einen Umbau innerhalb der Bundesregierung ausgesprochen. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied: „Wir fordern ein eigenständiges Ministerium für den ländlichen Raum, für Belange der Landwirtschaft, das um Aufgabenbereiche wie die Digitalisierung auf dem Land erweitert wird.“ Diese Themenbereiche müssten in einem Ressort gebündelt werden.