Tübinger Professor stellt fest: Weiße Männer über 40 besonders anfällig für #Verschwörungstheorien!

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Berlin  – War 9/11 eine Inszenierung der US-Regierung? Nicht wenige glauben das. Michael Butter hat ein Buch über Verschwörungstheorien geschrieben: „Nichts ist, wie es scheint“ (Suhrkamp). Seit Jahren forscht der Tübinger Anglistik-Professor auf diesem Gebiet. Im Interview mit der Tageszeitung „neues deutschland“ (Dienstagausgabe) unterscheidet der Autor zwischen einer wissenschaftlichen Verwendung des Begriffes und einer Verwendung „als Mittel der Delegitimierung, um unliebsame Gedankengebäude zu disqualifizieren“. Verschwörungstheorien gebe es bereits seit Jahrhunderten und auch wenn das Internet zu ihrer Verbreitung „bis weit in die Mitte hinein“ beitrage, hätten in früheren Zeiten mehr Menschen daran geglaubt als heute. Gegenwärtig, so Butter, „neigen insbesondere diejenigen zu Verschwörungstheorien, die Verlustängste spüren und daher auch die populistischen Bewegungen der Gegenwart tragen: weiße Männer über 40.“

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