Umweltschutz: Enerkem ergreift Maßnahmen gegen die Vermüllung der Meere!

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Montreal

- Das Unternehmen für Biokraftstoffe verpflichtet sich einen Beitrag 
  zum Klimaschutz zu leisten und unterstützt das Abkommen Ocean 
  Plastics Charter im Rahmen des G7-Ministertreffens zu den Themen 
  Umwelt, Energie und Meere.

Enerkem Inc. (http://www.enerkem.com ), ein weltweit führender Hersteller von Biokraftstoffen und Chemikalien aus Abfällen, hat heute auf dem G7-Ministertreffen in Halifax (Neuschottland) angekündigt, dass das Unternehmen Möglichkeiten prüfen wird, um Maßnahmen gegen die Vermüllung von Meeren zu ergreifen.

Nach der erfolgreichen kommerziellen Inbetriebnahme der weltweit ersten Anlage für Biokraftstoffe in Edmonton (Alberta) zur Umwandlung von gemischtem Hausmüll und nicht wiederverwertbaren Kunststoffen in Kraftstoffe und Chemikalien, will Enerkem künftig die Expertise des Unternehmens im Bereich Kohlenstoffrecycling nutzen, um an einer Lösung für die zunehmend wachsenden Probleme im Zusammenhang mit Plastikmüll in den Ozeanen mitzuwirken.

Das Unternehmen hat Gespräche mit der kanadischen gemeinnützigen Organisation The Ocean Legacy Foundation aufgenommen, die regelmäßig Küstenreinigungen durchführt, um zu untersuchen, wie verschmutzte Kunststoffe aus dem Meer zurückgewonnen werden können, um kohlenstoffarme Kraftstoffe und Chemikalien unter Nutzung der disruptiven Technologie von Enerkem herzustellen.

„Unsere bahnbrechende Technologie für Biokraftstoffe und Chemikalien ist bereits auf die Probleme im Zusammenhang mit Siedlungsabfällen, einschließlich Kunststoffen, ausgerichtet. Über diese innovative Zusammenarbeit möchten wir konkrete lokale Initiativen prüfen, um Kunststoffabfälle aus dem Meer in wertvolle Produkte umzuwandeln“, so Marie-Hélène Labrie, Senior Vice President, Government Affairs und Communications, Enerkem.

Laut Weltwirtschaftsforum schwimmen rund 150 Millionen Tonnen Plastik in unseren Ozeanen und jährlich kommen acht Millionen Tonnen hinzu. Trotz der Bemühungen von Regierung, Kommunen und Gemeinden, Plastikmüll zu reduzieren und zu recyceln, wird sich die Menge der Kunststoffe, die weltweit in die Meere gelangen, innerhalb von 10 Jahren voraussichtlich verdreifachen.

Unter dem Motto „Working Together on Climate Change, Oceans and Clean Energy“ (Gemeinsam für Klimaschutz, den Schutz der Meere und saubere Energie) unterstreicht das G7-Ministertreffen die Bedeutung Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels zu finden, um den Zustand der Weltmeere zu verbessern und die Art und Weise von Energieerzeugung, -transport und -nutzung zu verändern.

Die Bekämpfung der weltweiten Meeresverschmutzung durch Plastik war eines der wichtigsten Ziele des G7-Gipfels, der im Juni letzten Jahres in Charlevoix (Quebec) stattfand. Im Verlauf des Gipfels haben sich Kanada, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien und die Europäische Union auf das Abkommen Oceans Plastics Charter geeinigt. Enerkem unterstützt diese Initiative, die darauf abzielt, einen ressourceneffizienteren und nachhaltigeren Ansatz für das Management von Kunststoffen zu verfolgen und Plastik in diesem Zusammenhang verstärkt als Ressource zu behandeln.

Über Enerkem

Enerkem produziert fortschrittliche Biokraftstoffe und erneuerbare Chemikalien aus Abfällen. Mit der proprietären disruptiven Technologie werden nicht recycelbare, nicht kompostierbare feste Siedlungsabfälle in Methanol, Ethanol und andere gängige Chemikalien umgewandelt. Enerkem mit Hauptsitz in Montreal (Kanada) betreibt eine vollwertige kommerzielle Anlage in Alberta und ein Innovationszentrum in Quebec. Die Anlagen von Enerkem werden als vorgefertigte Systeme unter Berücksichtigung der modularen Fertigungsinfrastruktur des Unternehmens gebaut und können weltweit eingesetzt werden. Die Technologie von Enerkem ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich eine echte Kreislaufwirtschaft durch Diversifizierung des Energiemixes und durch umweltfreundlichere Alltagsprodukte erzielen lässt und gleichzeitig eine intelligente, nachhaltige Alternative zur Mülldeponierung und -verbrennung entsteht.

http://www.enerkem.com