Verbrechensbekämpfung: BKA-Präsident will gemeinsames Datenhaus für die Polizei!


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Es hat lange gedauert, bis die Verantwortlichen es verstanden haben, dass nicht jedes Bundesland seine eigenen Daten über kriminelle Straftäter selber sammeln muss! Eine Datei für Deutschland hilft aber Europa auch nicht weiter!

 

Bonn  – Der Chef des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, hat sich für eine zentrale Datensammlung zur Verbrechensbekämpfung, ein wie er es nennt „Datenhaus für die Polizei“, ausgesprochen. Dies solle helfen, kriminelle Muster früher und besser zu erkennen und damit schnellere Fahndungserfolge zu erzielen, sagte Münch im Vorfeld der heute in München beginnenden BKA-Herbsttagung dem Fernsehsender phoenix. „Wir müssen die Vorteile eines zentralen Systems mit den Vorteilen unseres föderalen Systems kombinieren. Das heißt: Einheitliche Systeme, einheitliche Standards, einheitlicher Rechtsrahmen“, so Münch. „Das würde uns als polizeiliche Gemeinschaft schneller in die Lage versetzen, auf Herausforderungen zu reagieren. Und das ist es, worauf es ankommt.“

Mit Blick auf die Polizeiarbeit im europäischen Raum mahnte Münch ebenfalls eine engere Zusammenarbeit an. „Wenn wir im Schengenraum einen gemeinsamen Sicherheitsraum haben wollen, dann müssen wir auch hier enger zusammenarbeiten“, sagte Münch. „Wir brauchen eine weitere koordinierende Rolle. Ähnlich wie das BKA diese Funktion in Deutschland ausübt, müssen wir auch Europol weiter stärken.“ Dies sei insbesondere mit Blick auf die Terrorismusbekämpfung von Bedeutung.

http://ots.de/hhWv4


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