Verfassungsschutz: Bremen macht AfD-Nachwuchs zum Thema bei Innenministerkonferenz!

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Innensenator Mäurer will über verfassungsfeindliche Tendenzen bei „Junger Alternative“ sprechen

Osnabrück. Bremen will rechtsextremistische und verfassungsfeindliche Tendenzen innerhalb der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ kurzfristig ab Mittwoch zum Thema auf der Innenministerkonferenz machen. Innensenator Ulrich Mäurer sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Wir wollen jetzt wissen, wie es in den anderen Bundesländern aussieht.“ Der Bremer Verfassungsschutz hatte die JA als erster Landesverfassungsschutz beobachten lassen, die Behörden in Niedersachsen und Baden-Württemberg folgten. Mittlerweile prüft die AfD die Trennung von der Jugendorganisation. Der Verband in Niedersachsen ist bereits aufgelöst.

Mäurer appellierte an seine Amtskollegen, eine Beobachtung der JA ebenfalls zu erwägen. Entsprechende Erkenntnisse zu Verbindungen zu rechten Netzwerken und Gruppierungen wolle er auf der Innenministerkonferenz thematisieren. Er wolle aber auch wissen: „Welchen Einfluss hat die Junge Alternative auf die AfD?“ Die Innenminister tagen vom 28. bis zum 30. November in Magdeburg.

 

Neue Osnabrücker Zeitung