Verschiebung des NRW-Parteitages: Die AfD als Opferlamm?


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Rheinische Post: Kommentar Düsseldorf – Der angebliche Grund für die Verschiebung des NRW-Parteitages der AfD klang so gut, dass man ihn fast glauben konnte: Die neue Partei könne für die Sicherheit der Bürger in Wiehl nicht garantieren, heißt es in der offiziellen Erklärung. Schließlich hätten auch der Bürgermeister der Stadt sowie SPD und Grüne zu Demonstrationen gegen den Parteitag aufgerufen, auch wenn der sie als „geschlossene Veranstaltung“ doch „gar nichts“ angehe. Nun ja, als Gewaltgefahr kann man Proteste von SPD und Grünen nicht gerade ansehen – kein Wunder, dass das Innenministerium die Lage bei einem Parteitag im Oberbergischen als doch beherrschbar einschätzte. Umso bedauerlicher ist, dass die Verschiebung des Parteitags die AfD in NRW weiter nach rechts rücken lassen könnte. Die eher gemäßigte Frauke Petry und ihr Ehemann Marcus Pretzell haben die Partei verlassen. Auch viele andere eher bürgerliche Kräfte hören auf. Der Rest wird nicht mehr die Kraft zur Abgrenzung gegen den extremistischen Rand haben. So droht weitere Radikalisierung.


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