#Wanne-#Eickel: „#Falscher #Polizist“ #ergaunert #fast 30.000 #Euro!

 

 

Bochum  – Und da hat ein „Falscher Polizist“ seine kriminelle Energie wieder gelebt – am gestrigen 10. Januar in Wanne.

Gegen 9.30 Uhr erhält eine dort lebende Seniorin einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeidirektor vorstellt und ihr von der Festnahme einer Einbrecherbande berichtet. Die Person erklärt der Rentnerin, dass man im Rahmen der Ermittlungen möglicherwiese ihre Geldscheine überprüfen müsse.

In weiteren Gesprächen, die sich fast über den ganzen Tag hinziehen, baut der „Falsche Polizist“ durch seine geschickte Gesprächsführung ein immer größeres Vertrauensverhältnis zu der über 75 Jahre alten Rentnerin auf.

Letztlich gelingt es ihm, dass sich die Wannerin gegen 15.00 Uhr mit einem Taxi zu ihrem Kreditinstitut fahren lässt und dort knapp 30.000 Euro abhebt. Der Kriminelle weist die Seniorin zudem darauf hin, den dortigen Angestellten auf Nachfrage zu sagen, dass das Geld für ihren Sohn bestimmt sei.

Nicht nur dieser Anweisung kommt die Frau nach. Wieder zuhause angekommen, legt sie den Briefumschlag mit der hohen Geldsumme gegen 16.00 Uhr von außen vor ihre Wohnungstür. Warum das? Der „Polizist“ hatte ihr mitgeteilt, dass sie nicht sehen darf, wie ein Polizeibeamter die Geldscheine überprüft – um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

Und als es dann wenig später klingelt, öffnet die Seniorin die Haustür mit dem Türöffner, und lässt den Mann in den Hausflur. Ihre Wohnungstür öffnet die Wannerin weisungsgemäß nicht. Erst einige Zeit später muss sie dann leider feststellen, dass es nicht bei dem Überprüfen der Geldscheine geblieben ist. So ist der Umschlag mit der hohen Summen nicht mehr da.

Wieder einmal hat diese kriminelle Masche funktioniert! Wieder einmal konnte ein Opfer aufgrund von Legenden dazu bewegt werden, das komplette Sparguthaben bei der Bank abzuheben und an vermeintliche Polizeibeamte zu übergeben! Wieder einmal hat ein gutgläubiger Mensch ein Großteil seiner Ersparnisse verloren!

Und wieder einmal warne ich mit dieser Pressemeldung vor dieser kriminellen Masche und empfehle dringend, sofort aufzulegen und uns, ihre richtige Polizei, danach über die „110“ anzurufen!

Darüber hinaus wiederhole ich meinen Appell an die jüngere Generation, ihre Eltern und Großeltern über die miese Masche der „Falschen Polizisten“ aufzuklären!

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