Warnung vor unseriösen Inkasso-Forderungen

 

Das Verbrauchermagazin SUPER.MARKT warnt: Zahlreiche unseriöse Inkasso-Forderungen im Umlauf

Inkasso-Forderungen sollten vom Verbraucher sorgfältig geprüft werden – auch mit Hilfe von Rechtsanwälten oder Verbraucherzentralen. Darauf weist das rbb-Verbrauchermagazin SUPER.MARKT hin. Kunden flattern häufig überhöhte oder gar unberechtigte Rechnungen ins Haus, verbunden mit Androhung von Pfändung, Gerichtsvollziehern oder Schufa-Einträgen.

„Wir sehen immer wieder, dass in Wellen Forderungen, die erfunden sind, ausgebracht werden an Verbraucher. Häufig mit solchen Themen wie Gewinnspielen und Sex-Hotlines“, sagt Annalena Marx von der Verbraucherzentrale Brandenburg dem rbb. Jeder fünfte Betroffene, der sich im vergangenen Jahr an die Verbraucherzentralen gewandt hat, hält derartige Forderungen für vollkommen unberechtigt. Aber zu viele Verbraucher zahlten aus Angst vor Pfändung oder aus Scham.

„Inkasso-Unternehmen sind grundsätzlich nicht dazu befugt, Pfändungen oder Zwangsvollstreckungen durchzuführen, ohne dass da ein Gericht involviert ist“, meint Annalena Marx weiter. Hinzu kommen oft völlig überhöhte Zusatzkosten des Inkasso-Unternehmens.

SUPER.MARKT berichtet über unseriöse Firmen und Fälle aus Berlin und Brandenburg und gibt Tipps, wie Betroffene selbst feststellen können, ob die Forderungen berechtigt, ob die Inkasso-Unternehmen überhaupt zugelassen und welche Zusatzkosten angemessen sind.

rbb-Fernsehen, Verbrauchermagazin SUPER.MARKT, 28.01. um 20.15 Uhr

 

Rundfunk Berlin-Brandenburg