Wiesbaden: Pole schlägt mit Hammer auf Landsmann ein – Not-OP!

Wiesbaden

 

1. Angriff mit Hammer – Untersuchungshaft, Zeugen und Tatmittel gesucht, Wiesbaden, Gneisenaustraße, 04.11.2018, 03:20 Uhr

(He)Am frühen Sonntagmorgen kam es in einer Gaststätte in der Gneisenaustraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mindestens vier polnischen Staatsangehörigen, bei der zwei 37-jährige Männer verletzt wurden. Bei einem der Männer musste, nachdem kurzzeitig von einer lebensbedrohlichen Verletzung ausgegangen werden musste, eine Notoperation durchgeführt werden. Lebensgefahr konnte jedoch alsbald verneint werden. Ein mutmaßlicher Täter wurde in Untersuchungshaft genommen. Ersten Ermittlungen zufolge saßen die zwei Geschädigten gegen 03:20 Uhr in der Gaststätte und konsumierten Alkohol, als plötzlich zwei Männer den Schankraum betraten und mindestens einer mit einem Hammer auf einen Geschädigten einschlug. Als der Begleiter des Angegriffenen seinem Bekannten zu Hilfe kam, wurde auch er verletzt. Anschließend flüchteten die beiden Angreifer. Die Wiesbadener Kriminalpolizei konnte zwei Tatverdächtige im Alter von 18 und 26 Jahren ermitteln. Der 26-Jährige wurde am Montag einem Haftrichter vorgeführt, welcher auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden einen Haftbefehl erließ. Die zwei vom Tatort flüchtenden Täter wurden wie folgt beschrieben: 1. Täter: ca. 1,80 m, circa 25 Jahre alt, athletische Statur, Glatze, auffällige, weiße „Bomberjacke“ 2. Täter: etwas größer, schlank, hellblonde Haare, dunkle Softshelljacke mit Kapuze und auffälligem, orangefarbenen Emblem. Da sämtliche Beteiligten widersprüchliche Angaben machen bittet die Wiesbadener Kriminalpolizei Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-3333 zu melden. Wer hat die zwei beschriebenen Personen vom Tatort flüchten sehen oder kann Angaben zum Tatablauf machen? Wer hat auf dem Fluchtweg von der Gaststätte weg möglicherweise ein Tatwerkzeug, einen Hammer oder einen hammerähnlichen Gegenstand, aufgefunden? Um die durchgeführten polizeilichen Maßnahmen nicht zu gefährden, kann erst heute bezüglich des Vorfalls berichtet werden.