Wolgast : Gefährliche Körperverletzung zum Nachteil von Asylbewerbern!

 

 

 

Wolgast  – Am Sonntag, den 04.06.17, gegen 22:45 Uhr, erhielt die Polizei in Wolgast den Hinweis, dass sich vor einer Tankstelle Am Fuchsberg mehrere Personen schlagen sollen. Beim unmittelbaren Eintreffen der beiden Funkstreifenwagenbesatzungen befanden sich nur noch die Geschädigten vor Ort. Es handelt sich um zwei 21 und 27 Jahre alte syrische Staatsangehörige, welche nur sehr gebrochen Deutsch sprechen konnten. Eine sofortige Fahndung nach den unbekannten Tatverdächtigen blieb erfolglos. Die konkrete Befragung der Geschädigten konnte erst unter Hinzuziehung eines deutschsprechenden Freundes erfolgen. Demnach wollten die beiden Syrer am Nachtschalter der Tankstelle etwas kaufen, als sie aus einer Gruppe heraus aggressiv angesprochen wurden. Die jungen Männer seien dabei auch gefragt worden, was sie in Deutschland wollen. Im weiteren Verlauf sei der 21-Jährige von drei bis vier Personen geschubst und geschlagen worden. Auch eine Bierflasche sei nach ihm geworfen worden und habe ihn am Arm getroffen. Er erlitt leichte Verletzungen. Der 27-Jährige sei während der Handlungen von zwei Personen festgehalten worden, blieb jedoch unverletzt. Die Personengruppe sei anschließend in Richtung Wedeler-Straße geflüchtet.

Zur genauen Anzahl der Personengruppe können bisher keine Angaben gemacht werden. Unter ihnen sei auch mindestens eine Frau gewesen. Diese sei klein und zierlich gewesen und hätte schulterlanges dunkelblondes Haar getragen. Die bisher unbekannten Tatverdächtigen wurden wie folgt beschrieben:

1. Männlich, 20 bis 25 Jahre alt, 190 cm groß, kräftige/ muskulöse Statur, dunkler Teint, schwarzes kurzes Haar, bekleidet mit einem roten T-Shirt 2. Männlich, 20 bis 25 Jahre alt, 180 cm groß, sehr kurze dunkle Haare, bekleidet mit einem Axelshirt 3. Männlich, sehr groß, trug blondes kurzes Haar 4. Männlich, auffallend dünn, langes Haar, trug eine schwarze Jacke

Zu weiteren eventuell beteiligten Personen liegen noch keine Personenbeschreibungen vor. Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen wegen der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

 

 

 

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