Mit diesen Waffen kamen die Chaoten zur Demo

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Hämmer, Scheren, Pyrotechnik und selbstgebaute Molotowcocktails: Die Kölner Polizei hat nach den Ausschreitungen rund um die „Gen Z regelt“-Demonstration am Samstag Fotos von Gegenständen veröffentlicht, die sie sichergestellt hat. Die Einsatzleitung spricht von einem „gezielten und offenbar vorbereiteten Vorgehen“ – betont aber auch, dass die meisten Demonstrierenden friedlich waren.

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Was die Polizei sichergestellt hat

Bei Kontrollen am Rande der Demonstration entdeckte die Polizei nach eigenen Angaben unter anderem Stichwaffen, selbstgebaute Pyrotechnik und Molotowcocktails, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Kölns Polizeipräsident Johannes Hermanns sagte laut Antenne NRW, bei Vermummten seien Molotowcocktails und Nothämmer gefunden worden – wofür man diese mitführe, müsse man nicht eigens erklären.

Auf den von der Polizei veröffentlichten Fotos sind laut BILD außerdem Blasrohrpfeile, Scheren, Quarzsandhandschuhe sowie zahlreiche Sturmhauben und Schutzbrillen zu sehen. Ein weiteres Bild zeigt demnach den abgeschlagenen Außenspiegel eines Streifenwagens. Die Polizei kommentierte die Bilder laut BILD knapp: Man beteilige sich nicht an Diskussionen, mehr als 20 verletzte Polizisten sprächen eine deutliche Sprache – „Wir lassen die Bilder für sich sprechen.“

Der Fall des 56-Jährigen

Ein 56-Jähriger soll nach Polizeiangaben während der Kundgebung Beamte beleidigt und bei der anschließenden Personalienfeststellung auf Einsatzkräfte eingeschlagen haben. In seinem Rucksack fanden die Beamten laut Polizei selbstgebaute Molotowcocktails und spitze Stichwaffen. Er sollte laut dpa einem Haftrichter vorgeführt werden. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Bemerkenswert: Der Mann gehört altersmäßig klar nicht zur „Generation Z“.

Die Bilanz der Nacht

Laut Polizei wurden in Köln 23 Beamte verletzt und fünf Streifenwagen beschädigt – mit abgetretenen Spiegeln, eingeschlagenen Scheiben und verbeulten Türen. Aus einer Gruppe, aus der Vermummte Flaschen, Steine und Böller auf Einsatzkräfte geworfen hätten, stellte die Polizei laut dpa die Personalien von knapp 1.000 Menschen fest; sie setzte Wasserwerfer ein. Auch Feuerwehrleute wurden bei Löscharbeiten angegriffen.

„Wir haben festgestellt, dass Personen nach Köln gekommen sind, um zu randalieren und die Versammlung als Deckmantel für Gewalt auszunutzen“, erklärte Einsatzleiter Martin Lotz laut dpa.

Wichtig: Nicht alle Demonstranten

Die Polizei selbst mahnt zur Differenzierung. Man müsse „klar differenzieren zwischen vielen friedlichen Versammlungsteilnehmenden und denen, die das Recht auf Versammlungsfreiheit unterwandert haben“, so Lotz. Zudem grenzt die Polizei die Krawalle am Rande der Demo von der späteren Randale in der Innenstadt ab: Zwischen den dort umherziehenden Gruppen von Jugendlichen und jungen Männern und den Versammlungsteilnehmern bestehe nach derzeitigem Kenntnisstand „kein Bezug“.

Quellen: BILD, Westdeutsche Zeitung/dpa, Antenne NRW, WDR

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