Schon wieder steht das weltberühmte Louvre im Zentrum eines handfesten Skandals! Nach dem aufsehenerregenden Juwelenraub sorgt nun ein mutmaßliches Betrugsnetzwerk für neue Schlagzeilen. Ermittler sprechen von einem ausgeklügelten System, bei dem Besucher mit überteuerten und teils gefälschten Eintrittskarten abkassiert worden sein sollen. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen, darunter Touristenführer und sogar Beschäftigte des Museums. Die Justiz geht davon aus, dass hier über Jahre hinweg ein lukratives Schatten-Geschäft lief.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen organisierte Gruppenführungen bewusst größer gehalten worden sein als erlaubt. Zusätzliche Teilnehmer wurden außerhalb des offiziellen Ticketverkaufs eingeschleust und mussten hohe Summen direkt an die mutmaßlichen Täter zahlen. Tickets seien mehrfach genutzt oder komplett gefälscht worden, während eingeweihte Mitarbeiter angeblich gegen Bezahlung wegschauten. Das eingenommene Geld soll in private Investitionen geflossen sein, unter anderem in Immobilien im Ausland. Ermittler kamen dem Netzwerk durch Überwachung und Abhörmaßnahmen auf die Spur und stellten bei Razzien große Bargeldsummen sowie Kontoguthaben sicher.
Der neue Betrugsfall trifft das Prestige-Museum zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Erst vor kurzer Zeit hatte ein spektakulärer Einbruch mit gestohlenen Kronjuwelen weltweit für Entsetzen gesorgt, kurz darauf mussten Ausstellungsbereiche wegen technischer Probleme schließen. Nun steht das Haus erneut unter Druck, seine Sicherheits- und Kontrollsysteme zu erklären. Für viele in Frankreich ist der Imageschaden enorm – und die Frage bleibt, wie ein solches System so lange unentdeckt funktionieren konnte.
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