AKTEN-BERG ERDRÜCKT DIE JUSTIZ! WENN STRAFEN VERJÄHREN UND TÄTER FREIKOMMEN

Deutschlands Strafjustiz steht am Rand des Kollapses. Immer mehr Verfahren stapeln sich in den Behörden, Richter und Staatsanwälte arbeiten am Limit, während neue Fälle unaufhörlich nachrücken. Was früher als funktionierender Rechtsstaat galt, droht im Papierchaos zu versinken. Ermittler sprechen hinter vorgehaltener Hand von einer Lage, die kaum noch zu bewältigen sei. Opfer warten verzweifelt auf Entscheidungen, während Beschuldigte jahrelang auf Urteile hoffen oder fürchten – ein System im Dauerstau.

Besonders brisant: Weil Verfahren zu lange dauern, müssen Tatverdächtige immer wieder aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Nicht etwa aus Mangel an Beweisen, sondern weil Fristen verstreichen und Protokolle fehlen. Selbst bei schwersten Vorwürfen geraten Prozesse ins Stocken. Polizeigewerkschafter schlagen Alarm und warnen vor fatalen Folgen für die Sicherheit. Wenn Verfahren liegen bleiben und Ermittlungen sich endlos ziehen, gehe das Vertrauen der Bürger in den Staat Stück für Stück verloren.

Die Ursachen sind vielfältig: Personalmangel, wachsende Aufgaben, neue Kriminalitätsformen und immer komplexere Gesetze treiben die Belastung weiter nach oben. Gleichzeitig wird politisch darüber gestritten, ob kleinere Delikte künftig gar nicht mehr verfolgt werden sollen, um Gerichte zu entlasten. Juristen fordern mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und ein System, das Leistung wieder möglich macht. Denn eines ist klar: Wenn Recht nicht mehr rechtzeitig gesprochen wird, gerät der Rechtsstaat selbst ins Wanken.

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