SNACK-VERBOT FÜR ARME? KENNEDY WILL ZUCKER-KNALL STOPPEN – UND AMERIKA STREITET ÜBER ESSEN, GELD UND FREIHEIT!

In den USA tobt ein neuer Kulturkampf – diesmal nicht um Waffen oder Migration, sondern um Cola, Chips und Süßigkeiten. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. drängt die Gouverneure, stark zuckerhaltige Getränke und hochverarbeitete Lebensmittel aus dem staatlichen Hilfsprogramm für Bedürftige zu verbannen. Sein Ziel: Steuergeld soll nach seiner Vorstellung nicht länger Produkte finanzieren, die mit Übergewicht, Diabetes und chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Unterstützer feiern den Vorstoß als überfälligen Schritt zu mehr Verantwortung und sprechen von einem System, das Gesundheit fördern müsse statt Krankheit mitzufinanzieren.

Doch Kritiker schlagen Alarm und warnen vor einem sozialen Beben im Supermarkt. Sie fürchten Chaos an den Kassen, steigende Preise und eine zusätzliche Stigmatisierung von Familien mit geringem Einkommen. Wer ohnehin jeden Cent umdrehen müsse, werde nun auch noch bevormundet, heißt es aus Sozialverbänden. Statt Verbote zu erlassen, müsse die Politik strukturelle Probleme wie mangelnden Zugang zu frischen Lebensmitteln, sogenannte Lebensmittelwüsten und den Einfluss großer Konzerne angehen. Die Sorge: Am Ende zahlen alle drauf, während die Schwächsten erneut im Mittelpunkt einer hitzigen politischen Debatte stehen.

Brisant ist auch die Reaktion des Marktes. Kurz nach den ersten politischen Entscheidungen senkte ein großer Snackhersteller deutlich die Preise beliebter Knabberprodukte – ein Schritt, den Beobachter als Zeichen werten, wie stark staatliche Programme bislang die Nachfrage beeinflusst haben könnten. Für die einen ist das der Beweis, dass Subventionen Preise künstlich hochhalten. Für die anderen zeigt es nur, wie sensibel das System ist. Fest steht: Die Diskussion reicht längst über Süßigkeiten hinaus. Es geht um Grundsatzfragen von Staat, Markt und Eigenverantwortung – und darum, wie viel Einfluss Politik auf das legen darf, was am Ende auf dem Teller landet.

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