Zürich: Lebensbedrohlicher Angriff auf orthodoxen Juden, Täter rief Allahu Akbar!

Am Samstagabend wurde in Zürich ein Mann mit einer Stichwaffe angegriffen und schwer verletzt. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet.

UPDATE: Sicherheitsvorkehrungen um spezifische Örtlichkeiten mit jüdischem Bezug verstärkt

 

Um 21.35 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung über einen Streit unter mehreren Personen ein. Gemäss ersten Erkenntnissen griff ein Jugendlicher einen 50-jährigen orthodoxen Juden an der Verzweigung Brandschenkestrasse / Selnaustrasse im Zürcher Kreis 2 an und verletzte ihn mit einer Stichwaffe lebensbedrohlich. Der Verletzte musste durch die Sanität hospitalisiert werden.

Der tatverdächtige Jugendliche, ein 15-jähriger Schweizer, wurde noch vor Ort durch Polizist*innen der Stadtpolizei Zürich festgenommen. Zur Spurensicherung rückte das Forensische Institut Zürich aus. Die Hintergründe und der Tathergang sind unklar. Die laufenden Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich sowie der zuständigen Jugendanwaltschaft gehen in alle Richtungen und schliessen explizit auch die Möglichkeit eines antisemitisch motivierten Verbrechens mit ein.

 

 

Eine nächste Information mittels Medienmitteilung kann im Laufe des Sonntagvormittags, 3. März 2024, erwartet werden.

Zeugenaufruf:

Personen, die Angaben zum Vorfall am Samstagabend, 2. März 2024 um etwa 21.35 Uhr, an der Verzweigung Brandschenkestrasse / Selnaustrasse, 8002 Zürich, machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Tel. 058 648 48 48, zu melden.

Stadtpolizei Zürich

Redaktion Polizei-Schweiz       3 März, 2024 08:06