#Lünen: #Alkoholisierter und #verwirrter Mann #belästigte Frau und sprang auf fahrende Autos!

Ein offenkundig alkoholisierter und geistig verwirrter Mann hat gestern Nachmittag, 23. April 2018, 15 Uhr, in Lünen auf der Steinstraße eine Frau belästigt und ist im fließenden Verkehr gegen Autos gesprungen.

Den ersten Ermittlungen zur Folge ging der 22-Jährige zunächst wahllos auf eine 74-Jährige zu und „umarmte“ sie. Dann begann er die Frau unsittlich anzufassen. Die Lünerin konnte sich losreißen und in einen Hauseingang flüchten.

Kurz darauf sprang der Tatverdächtige unvermittelt auf die Straße, rannte auf das Auto einer 51-Jährigen zu. Diese musste bis zum Stillstand abbremsen, um den Lüner nicht anzufahren. Laut schreiend trommelte der Mann auf die Motorhaube und die Windschutzscheibe ein. Als er kurz abließ, konnte die 51-Jährige sich und ihr Auto in Sicherheit bringen.

Hinter ihr fuhr eine 32-Jährige mit zwei Kindern in ihrem PKW. Der 22-Jährige sprang auch vor ihr Auto, so dass sie eine Vollbremsung einleiten musste. Dann warf sich der Mann auf ihre Motorhaube und rutschte mit seinem Hinterteil die Motorhaube hinunter. Im Anschluss versuchte er noch vergeblich die verriegelten Türen ihres Wagens aufzureißen. Danach ließ der Tatverdächtige von ihrem Auto ab.

Als kurz darauf die Einsatzkräfte eintrafen, lief der 22-Jährige noch hektisch zwischen anderen Passanten hin und her. Als er die Beamten wahrnahm, versuchte er noch zu flüchten. Diese konnten ihn jedoch schnell zu Boden bringen und ihm Handschellen anlegen. Das versuchte er ebenfalls erfolglos zu verhindern. Ein hinzugerufener Rettungswagen brachte den Mann in eine Klinik. Auf dem Weg dorthin beleidigte er durchgehend die anwesenden Beamten und Sanitäter. Gleichzeitig versuchte er dabei die Anwesenden zu bespucken, zu schlagen, zu treten und sich zu befreien.

Nach kurzer Untersuchung durch einen Arzt, wurde der 22-Jährige in eine Klinik eingewiesen. Ein Alkoholscreening ergab eine deutliche Alkoholisierung.

Die Ermittlungen hinsichtlich des Verdachts der sexuellen Nötigung, des Widerstandes und weiterer Delikte dauern an.

Polizei Dortmund