NRW: Nach Angriff durch zwei Algerier auf DB-Sicherheitspersonal und Widerstand – Bundespolizei leitet Ermittlungsverfahren ein!

Aus einer zunächst verbal geführten Auseinandersetzung zwischen zwei 23- und 28-jährigen Männern und zwei Mitarbeitern der DB-Sicherheit entwickelte sich am Mittwochabend (16.März) im Hauptbahnhof Hamm eine handfeste Auseinandersetzung, bei der das Sicherheitspersonal mit Gegenständen beworfen und mit einer abgebrochenen Flasche bedroht wurde.

Aufgefallen waren die beiden Männern dem Sicherheitspersonal als sie die Abfahrt eines Zuges nach Bielefeld verhinderten, indem sie in der Tür des Zuges standen und diese nicht geschlossen werden konnte. Auf Zuruf des Sicherheitspersonals reagierten beide Männer sofort aggressiv, verließen aber nach einem hitzigen Wortwechsel den Zug. Im weiteren Verlauf beleidigten sie das Sicherheitspersonal und bewarfen sie am Westausgang mit herumliegenden Fahrradteilen. Unter den Wurfgeschossen befanden sich ein Sattel und mehrere abgebrochene Fahrradständer, die allesamt ihr Ziel verfehlten. Nachdem einer der Angreifer eine Bierflasche zerschlug und den scharfkantigen Flaschenhals in Richtung der Sicherheitsmitarbeiter hielt, drohten diese den Einsatz von Pfefferspray an. Daraufhin flüchteten beide Männer in Richtung des Parkhauses an der Unionstrasse.

Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei endeckten die beiden Flüchtigen auf dem angrenzenden, hinteren Parkplatz. Ein weiterer Fluchtversuch der Beiden scheiterte an der Einzäunung des Geländes und an den starken Strauchbewuchs. Bei der vorläufigen Festnahme leistete der 23-jährige erheblichen Widerstand. Den missglückten Versuch, einen Kreislaufzusammenbruch vorzutäuschen, quittierte er mit einer Beleidigung in Richtung der Bundespolizisten. Weiterhin bedrohte er einen Bundespolizisten bei der Identitätsfeststellung auf der Wache.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielten die beiden algerischen Staatsangehörigen einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Hamm.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des versuchten tätlichen Angriffs ein.

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

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