Polizei-Report aus #Leipzig: Dreharbeiten bringen neuen Ermittlungsansatz zu getötetem Baby aus #Weißenfels!

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Leipzig  – Im Fall des getöteten Babys aus Weißenfels gibt es einen neuen Ermittlungsansatz. Das bestätigt die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd in Halle. Bei Dreharbeiten für die MDR-Reihe „Die Spur der Täter“ haben Anwohner eine Frau aus dem Ort verdächtigt, die gesuchte Mutter des getöteten Babys zu sein. Der tote Säugling wurde Ende April 2017 in Weißenfels aufgefunden. Ermittlungen ergaben, dass das Baby getötet wurde. Seit dem sucht die Kripo nach der Mutter des Kindes. Eine Öffentlichkeitsfahndung, unzählige Anwohnerbefragungen und auch eine DNA-Reihenuntersuchung blieben erfolglos. Jetzt geht die Polizei dem neuen Hinweis nach.

Das MDR-Team um Peter Escher war am 15. Februar mit der Magdeburger Kriminologin Dr. Bettina Götze zu Dreharbeiten am Fundort der Babyleiche in Weißenfels. Nach den Dreharbeiten recherchierte Frau Dr. Götze im Umfeld des Tatortes. Dabei kam es auch zu Gesprächen mit Anwohnern. In denen haben mehrere Leute eine junge Frau aus Weißenfels verdächtigt, die gesuchte Mutter zu sein. Nach Aussagen der Anwohner soll die Belastete in der Nähe des Fundortes wohnen, dort aber nicht gemeldet sein. Es wird vermutet, dass sie deshalb nicht zur DNA-Reihenuntersuchung geladen worden sei. Dazu hatte die Polizei zirka 300 Frauen im Alter von 17 bis 32 Jahren gebeten, die zur Tatzeit im Umkreis von 250 Metern um den Fundort des toten Kindes polizeilich gemeldet waren. Am 16. Februar hat Dr. Bettina Götze den Hinweis an die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd in Halle weitergeben. Nach eigenen Angaben gehen die Ermittler dem Hinweis nach, äußern sich jedoch derzeit nicht, ob sich der Verdacht bestätigt hat.

Die Sendung über die Ermittlungen zum Tod des Säuglings in Weißenfels wird am 14. März um 21.15 Uhr im MDR-Fernsehen ausgestrahlt.

MDR